Und nach der Diät? – Wenn nur noch die plastische Chirurgie helfen kann

Einen schönen Bauch wie Anna Kournikova hat nicht jede Frau. Doch Kournikova war Jahre lang Profispielerin im Tennis, was natürlich zu diesem Ergebnis beigetragen hat. Wenn man an die straffe und sportliche Figur der russischen Ex-Tennisprofispielerin herankommen will, helfen allerdings nur regelmäßiger Sport und eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Viele Frauen, die abnehmen wollen, schaffen es erst nach Jahren verzweifelter Jojo-Diäten, Sport in ihren Alltag zu integrieren.

 Der Bauch ist straff – die Haut bleibt straff

 Was aber, wenn man zu seinem Idealgewicht gelangt ist, aber die Haut am Bauch schlaff bleibt? Dieses Problem kennen fast alle Frauen, die sehr viel Gewicht verloren haben. Die Haut dehnt sich nämlich im Laufe der Jahre ganz langsam aus und passt sich an die Figur an. Wenn man dann abnimmt, kann sie selten in so kurzer Zeit zu ihrer alten Straffung zurück gelangen.

Wie ein Lappen hängt die Haut dann herunter und löst bei den meisten Frauen ein unglaubliches Schamgefühl aus. Obwohl sie sich eigentlich wieder wohler fühlen könnten, hindert dieser Hautlappen sie daran, sich auch mal im Bikini zeigen zu wollen. Die Lebensqualität leidet – trotz Gewichtsverlust.

 Plastische Chirurgie als Lösung

 Abhilfe kann heute die plastische Chirurgie schaffen. Nicht nur die Stars unterziehen sich heute solchen Eingriffen, auch für die breite Bevölkerung wird die Korrektur am eigenen Körper immer mehr eine Option. In der Jahresstatistik der American Society of Plastic Surgeons von 2008 findet man viele interessante Informationen über plastische Chirurgie: Die am meisten stattfindenden Eingriffe sind Brustvergrößerungen und Nasenanpassungen. Immerhin 7,3 Prozent der Operationen in der plastischen Chirurgie sind Bauchstraffungen.

 Als allererstes: Chirurgische Eingriffe, egal welcher Art, sind immer noch gefährlich. Eine Bauchdeckenstraffung darf deshalb nur ein Facharzt für Plastische (und Ästhetische) Chirurgie vornehmen!

 So läuft die Operation ab

Bei der Bauchdeckenstraffung wird die überschüssige Haut oberhalb des Schambereichs abgeschnitten und die restliche Haut wieder straff angenäht. Eventuell kann auch überschüssiges Fettgewebe entfernt werden, allerdings nur in Maßen. Die Straffung sollte wirklich nur einem hohen Gewichtsverlust folgen.

 Vor der Operation ist mindestens ein ausführliches Beratungsgespräch angesagt, bei dem der operierende Chirurg dem Patienten eine realistische Vorstellung vom Endergebnis vermitteln soll und gemeinsam die Operation durchgesprochen wird. Außerdem kann der Patient sich so einen Überblick über die hygienischen Bedingungen in der Praxis verschaffen und einfach schauen, ob er bei der Sache ein gutes „Bauchgefühl“ hat.

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