Fitnessstudio, aber welches?

Manchen Sportlern ist das eigentliche Training nicht umfangreich genug. Wir befinden uns zwar auf einem Tennisblock, aber nehmen wir zum Beispiel Fußballer als Referenz. Die trainieren eigentlich nur die Beine und der Oberkörper bleibt untrainiert. Andere Sportarten (Rudern und manche Ringeturnen) wiederum verwenden nur die Arme und die Beinmuskulatur „verkümmert“ etwas.

Auch wenn weder das eine noch das andere auf den Tennissport zutrifft, heißt es ja nicht, dass die beides ausreichend beim Training abdecken. Gerade bei der Armmuskulatur kann in einem Fitnessstudio nachgeholfen werden. Denn das Vorbeugen eines Tennisarms wird wohl jedem Spieler entgegenkommen. Aber welches Fitnessstudio ist denn das richtige für einen? Heutzutage ist das eine gute Frage, denn Fitnessstudios sind kein Geheimtipp mehr, sondern gibt es wie Sand am Meer. So hat man im groben Überblick die Wahl, ob man sich für eine kleine private Atmosphäre entscheidet oder doch eher für die überdimensionale Bahnhofshalle einer Studiokette.

Da scheint die Wahl einfach zu sein, aber so einfach ist das auch nicht. Widmen wir uns zuerst den kleinen privaten Studios. Vorteilhaft sind hier oft die familiäre Art und der lockere Umgang miteinander. Außerdem kommt der Preis einem meist entgegen. Nachteilig gegenüber den größeren Fitnessstudios ist meist der Service. Hier macht sich der Preis bemerkbar. Die Geräteeinweisungen sind mit unter sehr schnell und man kann sich nicht unbedingt alles auf Anhieb merken. Dadurch besteht dir Gefahr, die Übungen falsch zu machen, was langfristig natürlich negativ der Gesundheit gegenübersteht. Außerdem sind kaum Trainer da, die kontrollieren, ob und was man falsch macht. Das kann sich langfristig auf die Gesundheit negativ auswirken.

Allerdings ist, wie oben schon erwähnt, der familiäre Umgangston ein sehr positiver Faktor, den man nicht außer Acht lassen sollte. Da das „Du“ als selbstverständlich angesehen wird, kommen erfahrenere „Pumper“ (wie sie auch gern genannt werden) häufig auf einen zu und korrigieren einen oder geben Tipps, welche Geräte eine höhere Effektivität bringen. Allerdings muss man sich damit abfinden, dass man sich vermutlich nicht nur mit Absolventen einer Universität umgibt. Also kann das Gesprächsniveau am Nebengerät eventuell nicht jedermanns Sache sein.

Das sollte aber auch in den großen Studios der Ketten beachtet werden. Auch hier ist nicht alles in einer gehobenen Amtssprache. Aber man selber drückt sich auch nicht immer hochgestochen aus. Somit ist das in beiden Fitnessstudioarten zu verschmerzen. Bei den großen Bahnhofshallen ist aber klar, dass hier die familiäre Art nicht so gegeben sein kann, wie in den Kleinen. Durch die Größe ist ebenso klar, dass sich wesentlich mehr Leute angemeldet sind und dank häufigem Druck von Vertragsabschlusszahlen kann es auch vorkommen, dass Geräte besetzt sind, obwohl von ihnen zwei oder drei zur Verfügung stehen.

Es ist aber natürlich nicht alles negativ. Der Service ist dafür oft sehr umfangreich. Das heißt, dass vorab ein Gespräch stattfindet, bei dem herauskristallisiert wird, welche Ziele man mit dem regelmäßigen Besuch verfolgt. Anschließend wird mit einem Trainer ein Trainingsplan erstellt und anhand der Fitnessgeräte auch gleich die Gewichte eingetragen. Allerdings wird man danach auch von anderen Studiogängern selten angesprochen, wenn man an Geräten etwas falsch macht. Oftmals haben die großen Ketten je nach Wunsch des Kunden auch mehrere Tarife, um sich ein Paket zusammenzuschustern und den Preis etwas zu drücken. Teuer bleibt es trotzdem noch.

Für welches Studio man sich nun im Endeffekt entscheidet, um sich neben seiner angestammten Sportart noch weiter fit zu halten, bleibt jedem selber überlassen. Die ausführliche Trainingsplanerstellung und Geräteeinführung ist sehr vorteilhaft, wenn man sich noch nie in einem Fitnessstudio aufgehalten hat. Wer schon sich mit den Geräten auskennt, dürfte aufgrund des Preises und der angenehmen Atmosphäre einem kleinen privaten eventuell sich wohler fühlen.

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